Abschlussfahrt Oberbayern
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THEMA: Abschlussfahrt Oberbayern
Abschlussfahrt Oberbayern 2 Jahre, 9 Monate her #1
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Unsere Abschlussfahrt nach Inzell
Inzell ist ein kleines, idyllisches Dorf in Bayern wo Trachten an der Tagesordnung stehen. Zunächst waren wir von soviel Idylle geschockt aber bekanntlich gewöhnt man sich ja an alles. Die Hinfahrt: Voll gepackt mit vielen Sachen die eine Fahrt ins Grüne schöner machen, machten wir uns mit dem Bus und mit Herr Petermann als Busfahrer auf, quer durch Deutschland in den letzten Zipfel von Bayern. Bayern? Eine andere Welt! Überall nur Berge, Kühe und kleine Dörfer. Ankunft/ Erster Tag: Die Ankunft war für uns eine Art Erlösung, nach der langen Busfahrt. Grade ausgestiegen fing es auch schon an zu regnen. OH NEIN!!! Nun, trotz allem ließen wir uns nicht unterkriegen. Da wir schon die Zimmerverteilung im Bus geregelt hatten, gab es kein Durcheinander und alle konnten gleich mit ihrem Mitbewohner auf das entsprechende Zimmer und ihre Kleidung in den dafür vorgesehenen Schränken verstauen. Nach dem kurzen Regenschauer, strahlte zu unserm Vergnügen wieder die Sonne. Nach einer kurzen Entspannungspause erkundeten wir Inzell, was sehr amüsant war, denn wir trafen beim Eisessen 4 Lederhosen tragende Inzelllaner (Inzelllaner = Jugendliche Einwohner von Inzell), die gleich von den Mädels für ein Fotoshooting beschlagnahmt wurden. Eine Mitschülerin (Isabel H.) bestand darauf, dass Seppel (Seppi) uns den Schuhplattler beibringen und vorführen sollte. Ein Freund von dem Seppi begleitete ihn mit einer bayrischen Beatboxeinlage. Die Dortmunder waren begeistert und zeigten dies durch einen kräftigen Applaus. Nach einem ca. 2-stündigen Sparziergang gingen wir wieder zurück zum Gasthof an der Eishalle und „chillten“ uns in die mit Fernseher ausgestatteten Zimmer oder auf den Gemeinschaftsbalkon. Zweiter Tag: Verschlafen und die gestrige Fahrt noch in den Knochen, setzten wir uns wieder in den Bus und fuhren in Richtung München. Nach knapp zwei Stunden kamen wir in der Metropole von München an. Zu uns in den Bus stieg eine Reiseleiterin die uns die Großstadt zeigte indem wir mit dem Bus alle Ecken der Stadt "abklapperten". Sie zeigte und historische und moderne Gebäude wie den Hauptsitz von BMW, Brauereien, und vieles vieles mehr. Wir waren von den Ausmaßen einer solch großen Stadt beeindruckt und fasziniert. Als die Stadtführung zu ende war konnten wir in der Stadt shoppen, was trinken oder z.B. uns die Kultur angucken gehen. Wir, eine 6-Köpfigte Mädchengruppe entschieden uns dafür, die Stadt auf ihre Shoppingmöglichkeiten zu testen. München bestand mit Leichtigkeit unseren hohen Anforderungen. Die Hitze und die Anstrengungen beim Einkaufen zwang uns dazu eine kurze Pause bei McDonalds einzulegen. Frisch gestärkt kamen wir auf die Idee Dirndl anzuprobieren um an die schöne Zeit in München eine Erinnerung zu haben. Nach sechs Stunden (17.45h) trafen wir uns an der Münchener Oper wieder. Dann ging es wieder ab mit dem Bus nach Inzell wo unser Abendessen schon auf dem Tisch stand. Dritter Tag: Zum Glück entschieden wir uns am dritten Tag dafür, den Chiemsee mit seinen 2 Inseln zu besichtigen. Denn bei ca. 30° C war es nicht angenehm und nicht empfehlenswert im schlecht temperierten Bus zu sitzen. Die Aussicht über den Chiemsee war atemberaubend und die Schiffsüberfahrt ein Erlebnis. Zuerst steuerten wir die Herreninsel an wo wir einen kleinen Marsch durch einen kleinen Wald machten. Unser Ziel: Das Schloss Herrenchiemsee von Ludwig II. Es sah sehr groß aus und fand große Beliebtheit bei den Tourristen. Vor dem Schloss waren vier große Brunnen, einer schöner als der andere. Wir entschieden uns nicht für eine Schlossführung, sondern dafür, zur Fraueninsel zu fahren und dort bei strahlendem Sonnenschein zu schwimmen und zu plantschen. Der Spaß verging auch nicht, als sich einige Schüler sich die Fußsolen verletzten (aufschnitten). Nach dem Wasserbad entschieden sich viele für ein Sonnenbad (bei vielen konnte man am nächsten Tag die Spuren der Sonne im Gesicht und auf den Schultern sehen). Nach dem ausgiebigen Bad in der Sonne, bummelten wir durch das kleine Dorf und besichtigten eine Kirche. Bei der Schiffsrückfahrt sahen wir viele Segel- und Tretboote. Dies fanden wir so toll, dass wir am Gasthof wieder angekommen nach dem gemeinsamen Grillen an der frischen Luft uns entschieden, zwei Tretboote auszuleihen und damit auf dem nah gelegenen See zu fahren. Vierter Tag: Wir hatten schon viel gehört vom Salzbergwerk Berchtesgaden, aber richtig vorstellen darunter konnten wir uns nichts. Als wir mit unserem Bus Berchtesgaden erreicht hatten waren wir schon sehr aufgeregt was auf uns zukommt. Als wir eintraten durften wir zuerst blaue Schutzanzüge anziehen was denn Spaßfaktor erheblich ansteigen ließ. Bahn fahren, rutschen und andere Highlights erwarteten uns in der Tiefe. Nach dem Salzbergwerk ging es mit dem Bus weiter nach Salzburg, der Geburtsstadt von W. A. Mozart. Dort gingen wir zuerst alle zusammen in den Salzburger Dom. In der schönen Altstadt, gingen manche eine Kleinigkeit essen, andere shoppen und wiederum andere sich die Kultur angucken, wie z.B. die Festung von Salzburg die man über die Festungsbahn erreicht. Fünfter Tag/ Abreisetag: Am Abreisetag fuhren wir erschöpft mit dem Bus in Richtung Dachau. Dort wollten wir uns das Konzentrationslager anschauen. Wir gingen Zunächst durch ein Tor auf dem „Arbeit macht frei“ stand. Bei dem eintreten durch das Tor wurde uns allen schon etwas unbehaglich. Zunächst sahen wir uns auf dem großen Gelände um und waren schockiert. Als wir erfuhren, wie die Strafen bei nicht gemachten Betten (z.B. Baumhängen) waren und was für Versuche (Malaria, Unterdruck und Unterkühlung) sie mit den Gefangenen anstellten konnten viele nur schwer die Tränen zurückhalten, doch nach dem Film schafften viele dies nicht mehr. Betrübt stiegen wir zurück in den Bus. Nach ein paar Worten des Busfahrers führen wir endlich wieder los. Bei der nächsten Rast waren alle so hungrig das sie sich ein Tabaluga Menü bestellten und dies genüsslich aßen. Da bei dem Menü ein Ball als Geschenk beigelegt war, wurde die Busfahrt, durch immer wieder hin und her fliegende Bälle gestört. Für kurze Zeit war alles ruhig als die meisten schliefen. Frau May unsere Klassenlehrerin, fand besonderes gefallen daran, uns beim schlafen zu filmen. Insgesamt war es eine wundervolle Klassenfahrt die wir alle gerne noch einmal wiederholen würden. Zusammengefasst von Ronja & Farina |
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